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Beng Mealea

Angkor ist mittlerweile ein Touristenmagnet geworden. Dem entsprechend viele Touristen besuchen von daher die Tempelanlagen. Zum Glück verliert sich die große Zahl in dem weiträumigen Areal. Wir wollten die Gelegenheit nutzen und dieses Mal auch den Tempel Beng Mealea besuchen, der vor drei Jahren noch nicht zugänglich war.

Man fährt die Straße Richtung Kompong Thom/Phnom Penh und gelangt nach gut 10 Kilometern zu einem größeren Ort (mit Tankstelle auf der rechten Seite). Dort kann man links in eine breite Piste einbiegen. Dieser folgt man knapp 20 Kilometer und erreicht dann den Tempelbereich.

Hier ist man noch (fast) allein auf weiter Flur. Als wîr dort ankamen war nur eine kleine Gruppe von Archäologie-Studenten und ein Kamera-Team des ZDF da. Die Tempelanlagen waren noch weitestgehend zugerankt. Hier kam man sich noch fast wie Indianer Jones vor.

Ein Bereich war seinerzeit zugänglich und man konnte durch die Ruinen klettern und sich durch das Gestrüpp arbeiten. Der hintere Teil des Tempels war uns nicht ganz geheuer, da am Boden noch verblichene Minen-Schilder mit Totenköpfen zu finden waren. Die Einheimischen konnten uns jedoch auch nicht weiter helfen, da sie keines unserer Worte verstanden hatten.

Um nichts zu riskieren begnügten wir uns zur Erkundung mit dem vorderen Teil, der zwar kaum "künstlerische" Elemente im Stein enthält, durch die Ursprünglichkeit aber noch so etwas wie "Entdeckungsmöglichkeiten" bot.


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