Von Kairo nach Siwa,
Februar 2002
Masa Matru
Von Siwa aus wollte ich mir als nächstes Masa Matru anschauen. Ich hatte von dem Ort
vorher nicht viel in Erfahrung bringen können. Da er aber auf dem Weg zurück nach Kairo
lag, konnte nichts schwerwiegendes schief gehen.
Der Bus verließ pünktlich um 10 die Oase Siwa. Auf der asphaltierten Straße kamen wir
schnell vorwärts - bis der Motor an zu stottern anfing.
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Nach ein paar
weiteren Kilometern war´s dann vorbei: die Maschine wollte nicht mehr. Der Fahrer und
sein "Co-Pilot" sahen nach und die weiteren Insassen interessiert über deren
Schulter. Es half aber nichts, nach einer Stunde und mehreren Versuchen stand fest, dass
sich der Motor "verabschiedet" hatte. |
| Es blieb also
nichts anderes übrig, als auf den nächsten Bus zu warten, der in rd. 3 Stunden in Siwa
starten sollte. Das Warte war ein wenig langweilig: außer platter Steinwüste gab es
nichts um uns herum. Schließlich kam dann der Bus und wir konnten unsere Fahrt
fortsetzen. |
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Bedingt durch
den Busausfall kamen wir erst am späten Nachmittag in Masa Matru an. Als ich nach dem
Einchecken im Hotel auf Erkundungstour ging, war es schon dunkel. Ich wollte das
Internet-Cafe aufsuchen, das in meinem Reiseführer erwähnt war, das hatte aber
geschlossen. |
| Ok, dachte ich, vielleicht gibt
es ja noch ein zweites. Nur, die Leute, die ich ansprach verstanden kein Wort englisch.
Ich fand dann einen Taxifahrer, mit dem ich mich ein klein wenig verständigen konnte. Wir
machten ein lustige Taxifahrt durch die Stadt auf der Suche nach einem Internetanschluss.
Nach einer Stunde haben wir es jedoch aufgegeben und ich habe mich mit Abdul (so hieß der
Taxifahrer) in ein Cafe gesetzt, gemütlich eine Schischa geraucht und türkischen Kaffee
getrunken. |
| Am nächsten Morgen habe ich
noch kurz das Rommel-Museum besucht. War jedoch nicht so toll. Man geht durch einen Gang
in den Felsen hinein, in dem Rommel für eine Zeit sein Hauptquartier hatte. Nach etwa 15
Meter kommt man in einen Raum (Aushöhlung), in dem man ein paar Relikte aus der
Kriegszeit aufgestellt hat (Lagpläne, Uniformen, etc.) und - das war´s. |

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Geht man den nächsten Gang
weiter, steht man nach ein paar Metern wieder draußen. Es gab also nicht viel zu sehen. Per Bus ging es dann wieder Richtung Alexandria. In El Alamein
habe ich mich absetzen lassen, da ich das dortige Museum noch besuchen wollte. Es ist
umfangreich ausgestattet. Was ich allerdings vermißt hatte war, dass der Schrecken des
Krieges nicht so sehr herausgestellt wurde. In dem Gebiet rings um sind zigtausende
elendig krepiert. Das wird durch die Ausstellungstücke allerdings nur mäßig deutlich.
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| Nach dem Besuch des Museums habe
ich mich dann an die Straße gestellt und den Daumen raus gehalten. Hat aber doch fast
eine halbe Stunde gedauert, bis der nächste Minibus vorbei kam und mich nach Alexandria
mitnahm. |
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Abends kam ich dann in
Alexandria an. Auch den nächsten Tag verbrachte ich in der Stadt, um mir noch einiges
anzusehen. Ich suchte abends den Bier-Laden auf und mit einer Dose Stella genoß ich den
Sonnenuntergang am Meerufer. |
| Am nächsten Morgen ging es
wieder zurück nach Kairo. |
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