Tunesien - Tour April/Mai 2004

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Sbeitla


Wir kamen abends in Sbeitla an. Hotels gibt es nicht viele. Das vereinfacht die Auswahl. Das Sufetula, am Ende der antiken Ausgrabungstätte, will 60TD für ein DZ bzw. 40 für ein EZ. Das war uns zu teuer und wir quartierten uns im Bakini ein. Das Dreibettzimmer kostete uns incl. Frühstück 66 TD. Für das gebotene immer noch zu teuer.


An dem Abend kamen wir nicht mehr in die Ausgrabungsstätte hinein. Diese schloss bereits um 17:00 Uhr. Also gingen wir im Ort zunächst was essen und tranken anschließend noch im Hotel ein paar Bier.

Am nächsten Morgen checkten wir zunächst aus dem Hotel aus und fuhren dann samt Gepäck zum Eingang der Ausgrabungsstätte (Tickets im Museum gegenüber der Straße: pro Nase 2 TD, Fotoerlaubnis 1 TD). Wir hatten gehofft, dass wir unsere Mopeds neben dem Wärterhaus hätten parken können, man schickte uns aber zum gegenüberliegenden Parkplatz. Die Mitarbeiter versprachen aber, dass sie einen Blick auf die Mopeds behalten würden.


Das Ausgrabungsareal ist sehr weitläufig Interessant sind v.a. das Kapitol und das Theater. Nachdem wir uns alles bei Sonnenschein und blauem Himmel in Ruhe angesehen hatten, fuhren wir los Richtung Douz (zunächst Straße Richtung Sfax, anschließend abgebogen Richtung Gafsa). Wir verließen dann die Hauptstraße und fuhren über eine kleine Straße Richtung Sened. Wir fragten uns dort nach dem Weg Richtung Sakket durch. Klappte nicht auf Anhieb, irgendwie fanden wir die Piste aber dann doch. Nach einigen Kilometern begann dann der Aufstieg zum Djebel Biada. Nicht ganz einfach zu fahren (um nicht zu sagen saumäßig), da der Weg äußerst steinig ist, aber besser hoch als runter zu fahren. Von oben hat man fantastische Ausblicke auf die Umgebung! Insofern lohnt sich der etwas beschwerliche Weg hinauf auf jeden Fall.


Dann fuhren wir weiter Richtung Sakket. Die Schotterpiste wechselt in Asphalt über. Wir wollten uns die Schlucht in der Nähe des Ortes ansehen. Im Ort angekommen fragten wir einen Einheimischen, konnten aber die Zufahrt zur Schlucht nicht entdecken und das, obschon wir die entsprechenden GPS-Koorinaten hatten. Es blieb wie verhext: egal welchen Weg wir einschlugen: laut GPS-Empfänger entfernten wr uns immer von der Schlucht statt uns zu nähern. Letztendlich wollten wir schon aufgeben, bis wir bei der Fahrt Richtung Westen auf die "Umgehungstraße" stießen. Wir näherten uns also von der der anderen Bergseite und fanden schließlich den Weg zur Schlucht. Die Schlucht selbst ist ganz nett, aber jetzt auch nicht sooo dramatisch als das man sie unbedingt gesehen haben muss.


Wir fuhren weiter bis zur Hauptstraße bei El Guettar und von dort weiter Richtung Douz. Die Gegend wird zunehmend "wüstenhafter". Mit den Bergketten und dem Licht der langsam untergehenden Sonne war es eine sehr schönbe Gegend, durch die wir fuhren. Schließlich erreichten wir zunächst Kebili und dann Douz.



 

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